Stadtflucht: Ein gemütlicher Sonntagsspaziergang am viel besagten Starnberger See

Vom Münchner Bahnhof in die Ferne – Täglich grüßt das Murmeltier

Es ist Sonntag, der Himmel über Dir lächelt Dich freundlich an und Du bist der vollen Innenstadt überdrüssig? Dann nichts wie los und raus aus der Stadt!

Genau so machten es mein Freund Patrick und ich: „Ich hab‘ gerade ein Déjà-Vu…“, sagte ich zu ihm, als wir gerade unsere Sitzplätze einnahmen. Neuer Tag, neue Zugfahrt, so zu sagen. Denn wie am Tag zuvor, sollte der Münchner Hauptbahnhof unser heutiger Ausgangspunkt sein.

Diesmal ging es nach Starnberg. Wir haben schon vieles gehört aber noch nichts gesehen von diesem Ort am gleichnamigen See und das galt es an diesem freundlichen, aber doch frischen Tag im März zu ändern.

Nur eine 30-minütige Zugfahrt später, glitzerte uns der Starnberger See bereits entgegen. Denn der kleine Bahnhof ist direkt am Wasser gelegen und gibt einen gigantischen Ausblick auf das, was den Besucher erwartet.

Erst einmal ans Wasser

Wieder einmal wurden wir Opfer der Anziehungskraft des Wassers und gingen daher schnurstracks zum See. Sofort wurde klar: Die richtige Entscheidung! Denn da braucht es keine vielen Worte, allein das Betrachten des ruhigen Wassers, vor allem in Kombination mit dem fröhlichen Gemurmel der Leute, lässt urlaubsreife Schmetterlinge in mir flattern. Es ist schön zu sehen und zu spüren, wie mit den ansteigenden Temperaturen die Laune der Menschen ebenfalls nach oben geht. Es herrschte eine sehr entspannte Stimmung, alle schienen glücklich über den trockenen Tag, an dem sich sogar die ein oder anderen Sonnenstrahlen auf der Erde verliefen. Frühling macht einfach froh!

Die idyllische Seepromenade des Starnberger Sees

Nach den ersten Erinnerungsfotos, bogen wir rechts ab, um ein wenig am See entlang zu laufen. Doch das war leider nicht so ausgiebig möglich, bald schon mussten wir uns vom See entfernen und kamen an den ersten Wohnhäusern vorbei. Prinzipiell mag ich es sehr, mir unbekannte Wohngebiete zu erschließen. Zu sehen, wie andere Menschen leben finde ich immer total interessant. Aber an diesem Tag war es nicht das, was wir wollten, sodass wir uns dazu entschlossen wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren, um uns anschließend links zu halten.

Farbenspiel: Frühling oder Herbst?
Tipp: Nach Osten in den Frühling

Der Weg zurück hatte sich definitiv für uns gelohnt. Links am See entlang Richtung Osten, entsprach der Weg dann viel mehr unserem Wunsch nach Idylle, denn hier konnten wir wunderbar am Wasser entlanggehen. Belohnt wurden wir mit dem bereits ersehnten einzigartigen Alpenpanorama. Sogar die Zugspitze ließ sich erblicken! Für mich immer wieder ein Highlight. Nachdem wir einige Bootswerften sowie die Taucherstation der Bundeswehr passiert hatten, hat uns dann aber nach den circa zwei Stunden, die wir hier schon umher gelaufen waren, der kleine Hunger erwischt.

Doch Hunger, das scheint hier in Starnberg das geringste Problem zu sein: Entlang der Seepromenade reiht sich ein Café an das nächste. Sowohl größere Ketten als auch individuelle Lokale bieten die freie Auswahl. Leider hatte es sich der Himmel inzwischen wieder anders überlegt und sich hinter einer grauen Wolkendecke versteckt, sodass wir uns statt für einen der vielen Biergärten lieber für einen Platz im Warmen entschieden haben.  Der Wind hatte uns  inzwischen ziemlich um die Ohren gepfiffen.

Eine der vielen ursprünglich anmutenden Bootswerften
Enttäuschung im Strandcafé

Also ging es für uns ab ins Strandcafé Starnberg. Doch die fantastische Aussicht war für uns das Schönste an dieser kleinen Einkehr denn hier stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie der Service nicht wirklich. Uns überzeugte das Café einzig durch seine Lage am See mit direktem Blick auf die Berge – aber das ist Pluspunkt genug :). Immerhin konnten wir den kleinen Booten und mutigen Paddlern zusehen, die kleine Wellen in den ansonsten so ruhigen See schlugen, das kann wirklich niemandem die Laune verderben.

So machten wir uns am frühen Abend dann, voll gepackt mit schönen Erinnerungen an diesen entspannten Ausflug, wieder zurück nach München, wo wir den Sonntag gemütlich ausklingen ließen.

Blick auf den Starnberger See
Fazit – Einen Abstecher wert, wenn Du in der Nähe bist

Das persönliche Fazit lautet: Starnberg ist ein netter aber sehr ruhiger Ort, der vor allem durch seine Top-Lage überzeugt. Der See ist einen Ausflug wert, vor allen Dingen wenn man in der Nähe ist. Bei schönem Wetter lohnt sich der Spaziergang oder auch eine Radtour am See entlang allemal, zumal das klare Wasser und der Blick auf die Alpen jedes Naturfreunde-Herz höher schlagen lassen.

Warst Du auch schon einmal am Starnberger See?

Lass‘ mich gerne wissen, wie es Dir dort gefallen hat oder welchen See Du besonders gerne glitzern siehst.

Viel Spaß bei Deinem nächsten Ausflug!

Pass‘ auf Dich auf

Deine Miriam


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3 Kommentare zu „Stadtflucht: Ein gemütlicher Sonntagsspaziergang am viel besagten Starnberger See

  1. Hallo!
    Am Starnberger See war ich vor ein paar Jahren auch einmal. Ich fand es auch sehr schön und idyllisch dort. Besonders interessant ist ja die Geschichte von König Ludwig II., dem Märchenkönig, der in den See stieg und nicht wieder heraus kam…
    Ebenfalls sehr empfehlenswert ist der Tegernsee mit seinen schönen kleinen Ortschaften – absolut eine Reise wert ;-)
    Liebe Grüße
    Anne

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Anne,
      das klingt ja spannend! Lieben Dank für diese mystische Geschichte, da habe ich etwas wirklich interessantes dazu gelernt :). Oh ja, der Tegernsee ist wirklich eine Reise wert, da stimme ich Dir zu. Viele Grüße und weiterhin viel Spaß beim Reisen & Seen-Bestaunen :).
      Deine Miriam

      Gefällt mir

  2. Oh ja, das berühmt-berüchtigte Strandcafe am Starnberger See. Ich kann deine Bemerkung darüber nur bestätigen, auch wenn ich nun schon lange nicht mehr am Starnberger See war. In letzter Zeit bin ich eher zum Schliersee gefahren. Ach, es gibt so viele tolle Seen…

    Gefällt 1 Person

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