Hilfe, Motivationstief! – So überwindest Du den Schweinehund

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“You can’t climb up a mountain, with downhill thoughts.”

Wer kennt es nicht? Das Wochenende steht an und mit der freien Zeit tritt auch endlich wieder so etwas wie Entspannung ein. Konkrete Pläne gibt es noch nicht, Freitagabend vielleicht auf einen Absacker mit Freunden, Samstagabend wenn alles passt zum Grillen, Sonntag eventuell Brunchen. Eigentlich wäre das Wochenende perfekt, um mal wieder aktiv zu werden: Nur ein paar Dinge, die im Haushalt erledigt werden müssen ansonsten hast Du Zeit, die Sonne soll scheinen, es wird zudem weder zu heiß, noch zu kalt und eine Auszeit ist eigentlich genau das, was Du nach dieser Woche brauchst. Eigentlich solltest Du daher die Gelegenheit nutzen und mal wieder aktiv werden. Nichts wie los, sagst Du Dir, Samstag geht’s wieder ran, an die Sportklamotten und Wanderschuhe. Eigentlich spricht ja alles dafür. Eigentlich…

Je näher Samstag rückt, desto mehr Dinge, fallen Dir ein, die Du statt einer Wanderung tun könntest. Oder sind wir mal ehrlich und nennen die Dinge beim Namen: Ausreden. Und so wird in deinem Gedanken-Karussell aus der zunächst geplanten ausgiebigen Tour dann eine kleine Wanderung, oder lieber ein Spaziergang oder ach, es wird ne kleine Runde um den Block, die sollte es nämlich auch tun. Und ehe Du Dich versiehst, landest Du mit Buch und Eiskaffee im Liegestuhl oder noch schlimmer mit Netflix auf der Couch, von wo aus Dich höchstens der Pizzabote weglocken kann.

Genau so ging es mir noch vor ein paar Jahren regelmäßig. Und noch heute, wenn ich das Wochenende alleine verbringe, kann ich in dieses Muster zurückfallen. Kommt Dir auch bekannt vor? Dann sage jetzt: Schluss damit!

Ich habe Dir heute meine persönlichen Motivations-Tipps zusammengetragen, die mir dabei geholfen haben mich zur Bewegung zu motivieren und dem Schweinehund nachhaltig den Kampf anzusagen!

its not the mountain

 

I DO IT FOR THE REASON BEHIND IT
Mein erster Tipp: Erinnere Dich, weshalb Du Dich öfter bewegen möchtest. Möchtest Du insgesamt fitter werden? Stress abbauen? Neues entdecken? Gedanken sortieren oder einfach das Wetter genießen? Egal welche Aspekte Deinem ursprünglichen Vorhaben zugrunde liegen, vergiss sie nicht und bleibe dran! Auch wenn es Dir schwer fällt, Dich aufzuraffen, denke daran, dass Du Dir mit der Bewegung etwas Gutes tust. Für mich bedeutet das Wandern oft eine Auszeit, ein bisschen Me-Time. Egal ob alleine oder in Begleitung, die Bewegung in der Natur schafft es, wie Du weißt, wenn Du Dich auf fernsicht bereits ein wenig umgesehen hast, mich zum Abschalten zu bringen. Ich tue damit sowohl meinem Körper als auch meinem Geist etwas Gutes. Dabei ist es ganz egal ob ich mich ein Stündchen in den heimischen Weinbergen oder den ganzen Tag auf einem Fernwanderweg befinde. Hinterher bin ich tiefenentspannt.

II BETTER TOGETHER
Wie bereits in meinen Tipps für Wander-Einsteiger aufgegriffen, ist es für mich persönlich sehr motivierend in Gesellschaft unterwegs zu sein. Ein Wander-Buddy sorgt dafür, dass ich meine Pläne einhalte und zudem verbinden uns die neuen Erlebnisse. Ist Deine Begleitung ein regelmäßiger Wanderer, kennt sie sich aus und kann Dir so das Wandern erleichtern, indem sie Dir beispielsweise die Tourenplanung abnimmt. Ist sie ebenso wie Du ein sporadischer Wanderer, könnt ihr Euch gegenseitig motivieren und gemeinsame Ziele setzen, die Du dann auch viel eher umsetzt.

III INSPIRATION – PEOPLE, FOTOS, STORIES
Für mich total motivierend, ist bereits aktiven Wanderern und Sportlern oder Naturfotografen auf Social Media zu folgen. Zu sehen und zu lesen, was diese erleben, was sie antreibt und wie sie vorgehen, hilft ungemein die Mission der regelmäßigen Bewegung erfolgreich anzugehen. Die Accounts erinnern mich daran, wie schön es in der Natur ist und dass es sich lohnt, sich regelmäßig zu bewegen. Suche Dir jemanden, der Dich anspricht und Deinen Interessen entspricht. Eine Art Vorbild, das aber auch in Deine Realität passt und starte nicht von null auf hundert. Mir selbst gefallen Accounts wie der von MagdalenaSimon oder den German Roamers unheimlich gut. Außerdem bringen mich Filme wie „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt“ zum Nachdenken. Inspiration ist überall zu finden. Egal ob im Gespräch in der U-Bahn, in Magazinen, Büchern oder im Park. Lass‘ Dich inspirieren und lege los!

IV  THE RIGHT AND PRETTY CLOTHING
Die richtige Kleidung ist beim Sport im Allgemeinen das A.& O. Nicht nur aber die funktionale Seite betreffend. Es steht außer Frage, dass die Kleidung in erster Linie optimal auf den Sport ausgerichtet sein sollte. Je nach Einsatzzweck sollte sie daher wind- und wasserdicht, atmungsaktiv, leicht oder UV-beständig sein. Es gilt also die Formel „Form follows function“. Allerdings, und jetzt kommen wir zu dem für mich motivierenden Part, hilft mir eine optisch schöne Klamotte total mich zur Bewegung aufzuraffen. Nicht nur, dass sich die finanzielle Investition natürlich gelohnt haben soll, alleine wenn ich mein neues Sportshirt und die passende Hose, vielleicht sogar abgestimmt auf Schuhe und Rucksack trage, fühle ich mich schon sportlich. Und damit auch bereit, die Welt zu erkunden. Denn Funktions- und Sportbekleidung hat optisch mittlerweile unheimlich viel zu bieten. Gerne stöbere ich bei Decathlon, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis optimal ist oder lasse mich auch hierzu online inspirieren. Das Start-up Morotai stellt super schöne Sportbekleidung her.

V MUSIC IS THE KEY
Wie beim Laufen auch, mag ich es total Musik in meinen Ohren zu hören, wenn ich mich in der Natur befinde. Schnapp Dir also Deine Lieblingsplaylist oder suche nach neuen, auf den Sport oder zum Nachdenken abgestimmte Playlists, die optimal zu Deinem Vorhaben passen. Auf Spotify findet sich ja immer das passende. Es ist noch einmal ein ganz anderes Gefühl, mit musikalischer Untermalung draußen zu sein. Ich mag es sehr der Natur an sich zu lauschen: Zwitschernde Vögel und knackende Äste, das gehört für mich zum Wandern dazu, vor allem wenn ich neue Orte kennenlerne. Wenn ich allerdings auf einer bekannten, mir vertrauten Strecke unterwegs bin, hilft Musik zusätzlich beim Abschalten und ich merke gar nicht, wie lange ich schon draußen bin.

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VI KEEP EXPLORING
Ich mag es so sehr auf Entdeckungsreise zu gehen. Es gibt doch bestimmt viele Orte, die Du schon immer einmal sehen wolltest? Und damit meine ich jetzt nicht die Reise nach Neuseeland, Tauchen in Australien oder den Roadtrip durch die USA – Allesamt natürlich super tolle Träume, die wahrscheinlich jeder von uns gerne verwirklichen möchte. Ich beziehe mich hier aber auf Orte, vielleicht sogar bei Dir in der Heimat, die noch darauf warten von Dir erkundet zu werden. Ich selbst finde es nämlich total erschreckend, wie wenig ich Zuhause und auch generell in Deutschland kannte, bevor mich Patrick zum Wandern gebracht hat. Alleine dieser Gedanke daran, mehr über meine Heimatregion, meine Identität kennenzulernen hat mich unheimlich angestiftet, mehr Zeit draußen zu verbringen.

VII THE FEELING AFTERWARDS – GETTING OUT OF THE COMFORT ZONE
Anschließend an den ersten Tipp kann ich nur sagen: Es tut so gut, sich aus der Komfortzone herausbewegen. Es motiviert mich unheimlich wenn ich an meine bisherigen Erfolge denke oder genauso, wenn ich mir selbst sage, dass ich alles schaffen kann. Oftmals sieht man vor einer Wanderung nur die Kilometerzahl oder das Bergmassiv vor sich. Hinterher aber verspürst Du einfach nur Glücksgefühle und Stolz. Genau dieses Gefühl musst Du Dir in Erinnerung rufen wenn Du gemütlich auf der Couch sitzt.

VIII JUST DO IT
Einfach los, einfach machen! Aller Anfang ist schwer aber beim Thema Bewegung gibt es einfach kein Richtig oder Falsch. Probiere aus, was für Dich am besten ist: Immer Abwechslung, lange flache Strecken, kurze steile Wege, der routinierte Spaziergang in der Nachbarschaft, Wald, Feld, Wiese, Weinberge…. Mach worauf Du Lust hast und wobei Du Dich wohl fühlst, Hauptsache Du bewegst Dich! Denn das Leben ist zu kurz, um es in der Horizontalen zu verbringen :). Du wirst sehen: Bald schon wird sich eine Routine einstellen und vermeidliche Hürden und Ausreden räumen den Platz für Deine Vorfreude auf die Wanderung. Ich bin sehr froh sagen zu können, dass es mir heute genau so geht. In diesem Sinne: Los geht’s!

Was motiviert Dich und hilft Dir Bequemlichkeit zu überwinden? Lass‘ es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Pass‘ auf Dich auf
Deine Miriam


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Ein Kommentar zu „Hilfe, Motivationstief! – So überwindest Du den Schweinehund

  1. Den Ausflug fest in den Kalender eintragen und anderen vorab davon erzählen. Wenn man es dann doch nicht macht wird’s peinlich.
    Ich praktiziere das grad mit ner mehrtägigen Radltour, die ich für den Sommer geplant habe. Nun wissen es so viele, dass ich keinen Rückzieher mehr machen kann.

    Gefällt 1 Person

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